Ihren Bedarf erkennen

Mit dem Erfolg wächst auch die Herausforderung. Die Erwartungen und Ansprüche an die Organisation werden größer - die eigenen, aber auch die Ihrer Partner. Sehr schnell können dabei die Leistungsfähigkeit von Organisation, Führungskräften und Mitarbeitern an ihre Grenzen stoßen.

Treffen eine oder mehrere dieser Fragen auf Sie zu:

  • Sind die Erwartungen von Mitgliedern, Kunden, öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Partnern an Sie gewachsen?
  • Wollen Sie sich noch stärker als bisher gesellschaftlich engagieren und einbringen?
  • Erleben Sie es als schwierig, diesen Erwartungen und Ansprüchen mit den bisher Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gerecht zu werden?
  • Wollen Sie Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte auf die anstehenden Herausforderungen vorbereiten?
  • Suchen Sie nach Partnern, die die Ziele Ihrer Organisation durch professionelle Inhalte, innovative Ideen und maßgeschneiderte Konzepte unterstützen?
  • Haben Sie Interesse an Informationen über Migrantenselbstorganisationen oder muslimische Gemeinschaften in Deutschland?

    Dann sind Sie bei uns gut aufgehoben.
Engin Karahan
Engin Karahan

Ihr Berater

Mobil: 0151 16 70 58 45
Fax: 0221 97 79 41 91
Mail: info@religion-recht.de

 

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Beiträge

Rechtlich zweifelhaft, politisch 10 Jahre in der Vergangenheit

Rechtlich zweifelhaft, politisch 10 Jahre in der Vergangenheit

Engin Karahan  Comments (1)
Rechtlich als auch sachlich weitgehend falsch. Zu diesem Ergebnis führt die Lektüre des Positionspapiers, das die beiden Grünen-Abgeordneten Volker Beck und Cem Özdemir Mitte November zu islamischen Verbänden und Religionsgemeinschaften vorgelegt haben. In dem Papier kommen die beiden Autoren zu dem Ergebnis, dass es sich bei den vier muslimischen Gemeinschaften DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD nicht um Religionsgemeinschaften handelt. An der Begründung dieser These scheitert die – wohl als persönliche zu verstehende – Stellungnahme der Abgeordneten.

„Kurzzeit“-Imame bleiben – trotz CDU2017

Engin Karahan  Comments (0)
Letztendlich liegt die Entscheidung über die Frage, ob und welche Imame nach Deutschland kommen dürfen, nicht bei einer CDU-Arbeitsgruppe. Vielmehr ist es der Bedarf an religiöser Betreuung in den Gemeinden und die Muslime, die diese Gemeinden finanziell und ideell tragen, der bestimmt wer dort als Imam eingestellt wird und wer nicht. Die Frage der Sprache in der Gemeinde ist dabei eine Frage von Bedürfnis, Identifikation und Zugehörigkeit – und nicht von politischen Vorgaben. Wer einen interessierten Blick in die Gemeinden und ihre bisherigen Entwicklungen wirft erkennt, dass die aktuellen Entscheidungen diesbezüglich keine Konstante darstellen, sondern immer nur eine Etappe einer noch weiter gehenden Entwicklung. Die Umsetzung eines Verbots von „Kurzzeit“-Imamen wäre am Ende nur über eine Sondergesetzgebung oder zumindest –regelung nur für Muslime machbar, will man nicht auch die Kirchen und andere Religionsgemeinschaften bei immer weiter voranschreitendem Priesterschwund in Mitleidenschaft ziehen. Dies bedeutet, dass die „Kurzzeit“-Imame auch weiterhin bleiben werden - trotz der CDU2017-Forderungen. Die muslimischen Gemeinschaften und die Muslime in Deutschland mussten hier bisher weder die staatliche Lenkung ihres religiösen Lebens über ministerielle Konsistorien, noch einen erbittert geführten Kulturkampf erleben. Ob sie für ihre Integration tatsächlich diese eher an das 19. Jahrhundert der deutschen Religionspolitik erinnernden Forderungen der Arbeitsgruppe CDU2017 durchleben müssen, das mag nicht nur unter Muslimen umstritten sein.

Zu viel Islam? – Der Islamdiskurs als überladene Ersatzdebatte

Engin Karahan  Comments (0)
Islam und Muslime tauchen im öffentlichen Diskurs um Religion dermaßen häufig auf, dass der Eindruck entsteht, es gebe besonders große Probleme im Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland. Dabei haben viele dieser Debatten konkret wenig mit dem Islam zu tun. Vielmehr geht es dabei um Fragen der Rolle von Religion in der Gesellschaft, um Fragen des Umgangs mit Differenz, um die Frage, wie wir die verfassungsrechtliche Vorgabe von gesellschaftlichem Pluralismus konkret zu verstehen haben. Aber statt diese gesamtgesellschaftlichen Fragen zu diskutieren, erscheint es einfacher, auf das als defizitär wahrgenommene des Anderen auszuweichen. Häufig landen wir dann beim Islam.
Zukunftsperspektiven für die muslimische Verbandslandschaft in Deutschland

Zukunftsperspektiven für die muslimische Verbandslandschaft in Deutschland

Engin Karahan  Comments (3)
Es ist noch weitgehend ungeklärt, in welche Richtung sich die Institutionalisierung der muslimischen Verbandslandschaft weiter entwickeln wird. Zwei Optionen scheinen dabei nahe liegend zu sein: die getrennte Erlangung des Körperschaftsstatusses durch mehrere Gemeinschaften oder die Etablierung gemeinsamer Religionsgemeinschaften auf der Landesebene, die wiederum die Körperschaftsfunktion erfüllen sollen. In den letzten Jahren hat es bereits mehrere Anläufe zur Bildung gemeinsamer Landesreligionsgemeinschaften gegeben. Bisher konnten sich solche Strukturen jedoch nur in wenigen Bundesländern in Ansätzen etablieren. Nicht alle größeren Gemeinschaften konnten eingebunden werden. Angesichts der derzeit wieder stärker wirkenden Fliehkräfte innerhalb des KRMs erscheint kurzfristig die Etablierung von jeweils eigenen Körperschaften die wahrscheinlichere Entwicklung zu sein. Damit würde es zwar innerhalb der Körperschaften klare Strukturen und klare Zuordnungen geben. Dieser vermeintlich einfachere Weg wartet jedoch mit spezifisch eigenen Problemen auf und verstärkt die bestehenden Probleme, die auf die fehlenden Kooperationsmöglichkeiten zurückgehen.